Uns wird oft die Frage gestellt, was eine gute Conversion Rate ist. Doch so allgemein ist die Antwort auf diese Frage gar nicht zu geben. Ob eine Conversion Rate gut ist, hängt von vielen verschiedenen Rahmenbedingungen ab. Finden Sie heraus, was eine gute Conversion Rate ist und was Ihnen dabei hilft, Ihre Conversion Rate beurteilen zu können.

Conversion Rate im Vergleich

Auch die beste Conversion Rate ist nicht besonders hilfreich, wenn die Webseite nur sehr wenig Traffic hat. Einzelne Marketing-Kanäle können bessere Conversion Rates haben als andere, dafür aber auch teurer im Einkauf sein. Zum Beispiel funktioniert Suchmaschinenmarketing (SEM) im E-Commerce teilweise besser als Newsletter-Marketing, im Banking-Bereich sind es dagegen eher Affiliate-Netzwerke, die für eine gute Conversion Rate sorgen.

Es gilt hier, ein ganzheitliches Bild zu zeichnen anhand dessen die Conversion Rate bewertet werden kann. Insbesondere auch ein Vergleich mit den Zahlen der eigenen Webseite über den Zeitverlauf hinweg ist sinnvoll. Ziel sollte hier eine kontinuierliche Steigerung der Conversion Rate im Vergleich zu früheren Zeitpunkten sein.

Eine Conversion Rate ist in Hinsicht auf den Wettbewerb vor allem auch dann gut, wenn sie besser als die durchschnittliche Conversion Rate ist bzw. besser als die Conversion Rate der Wettbewerber. Deshalb ist es auch wichtig, durchschnittliche branchenspezifische Conversion Rates zu betrachten und sie zu kennen.

Unterschiede in verschiedenen Branchen

Unserer Erfahrung nach treten im E-Commerce tendenziell höhere Conversion Rates, auf als in anderen Branchen. Conversion Rates zwischen 2 und 4 Prozent sind hier keine Seltenheit. Außerhalb des traditionellen E-Commerce sind auch Conversion Rates zwischen 0,5 und 1 Prozent noch kein Grund zur Beunruhigung.

In anderen Branchen, wie z.B. bei Content-Publishern, ist von vornherein erst einmal gar nicht so richtig klar, was die Conversion Rate überhaupt bedeutet. Das muss definiert werden, bevor mit der Analyse der KPI begonnen werden kann. Denn sind bei einem E-Commerce-Unternehmen Konversionsziele (nämlich Bestellungen) und damit die Berechnung der Conversion Rate einigermaßen klar, so kann bei einem Content-Publisher z.B. das Lesen eines Artikels (also der entsprechende Pageview) oder das Zu-Ende-Lesen eines Artikels (Scrolltiefe > ?%) vereinbart werden. Das beeinflusst die Conversion Rate maßgeblich.

Abhängigkeit von der Messung

Wird im klassischen E-Commerce die Conversion Rate mit der Formel Conversion Rate = Anzahl Bestellungen / Visits * 100% berechnet, so müssen in anderen Branchen wie bereits erwähnt andere Formeln für die Conversion Rate definiert werden. Auch im Banking, wenn z.B. nach der Online-Eröffnung eines Kontos noch eine Bestätigung per E-Mail oder per Post folgt, muss entschieden werden, was als Konversionsspunkt gewählt wird.

Was eine gute Conversion Rate ist, hängt stark von der Wahl dieser Konversionspunkte ab. Denn wird die vorläufige Online-Eröffnung als Konversionspunkt gewählt, liegt die Conversion Rate von vornherein deutlich höher, als wenn die finale Bestätigung als Konversionspunkt gewählt wird.

Was wir Ihnen an die Hand geben wollen

Mit dem Conversion-Rate-Rechner von converlytics können Sie schnell und einfach die Conversion Rate Ihrer gesamten Webseite, einzelner Seiten oder bestimmter Visitor-Segmente berechnen.

Solange ihre Conversion Rate dann nicht unter etwa 0,5% liegt, sollten Sie sich anschließend die folgenden Fragen stellen:

  • Wie ist der Verlauf meiner Conversion Rate über die letzten Monate hinweg?
  • Gibt es Marketing-Kanäle mit besonders hoher/niedriger Conversion Rate?
  • Wie ist meine Conversion Rate im Vergleich zu der meiner Wettbewerber?

Die ersten beiden Fragen lassen Sie Ansatzpunkte für eine kontinuierliche Conversion Optimierung identifizieren. Für die Klärung der letzten Frage entwickelt converlytics derzeit ein Benchmarking-System. Für alle weiteren Fragen zu diesem Thema können Sie gerne unversbindlich mit uns in Kontakt treten, wir freuen uns auf Ihre Fragen.

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