Allgemeine Geschäftsbedingungen

converlytics GmbH – Stand: Juni 2014

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden Bedingungen gelten für Beratungsleistungen zur Web Analyse zwischen der converlytics GmbH, sofern nichts anderes vertraglich vereinbart wird. Konkurrierenden bzw. abweichenden Bedingungen des Auftraggebers wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Regelungen werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn dies mit der converlytics GmbH schriftlich vereinbart ist.

(2) Die Leistungen der converlytics GmbH richten sich ausschließlich an gewerbliche Kunden.

§ 2 Angebot und Auftragserteilung

(1) Angebote der converlytics GmbH verstehen sich grundsätzlich freibleibend.

(2) Jede Auftragserteilung bedarf der Schriftform und der beiderseitigen Unterschrift. Mündliche Ergänzungen von Arbeitsaufträgen oder Nachbeauftragungen wird die converlytics GmbH in einem Angebot zusammenfassen und zur Unterschrift vorlegen.

§ 3 Leistungserbringung

(1) Die converlytics GmbH ist berechtigt, zur Leistungserstellung qualifizierte Dritte/Unterauftragnehmer heranzuziehen.

(2) Termine zur Leistungserbringung bedürfen der vertraglichen Vereinbarung. Verlangt der Auftraggeber nach Auftragserteilung Änderungen des Beratungsauftrags, welche die Leistungsdauer beeinflussen, so verlängert sich der Leistungszeitraum entsprechend. Bei möglichen Verzögerungen wird der Auftraggeber durch die converlytics GmbH darüber informiert.

(3) Die converlytics GmbH erbringt Beratungsdienstleistungen. Sofern nichts Entsprechendes vertraglich vereinbart ist, so gilt das Dienstvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Ein Beratungserfolg wird nicht geschuldet, sofern nichts anderes vereinbart ist.

§ 4 Schweigepflicht

(1) Die converlytics GmbH verpflichtet sich, über alle Tatsachen, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, insbesondere Informationen über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers vertraulich zu behandeln und solche nicht außerhalb des Auftrags für sich selbst zu verwerten oder an Dritte weiterzugeben. Dies gilt auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt der converlytics GmbH alle zur Ausübung seiner Tätigkeit erforderlichen Informationen, Hilfsmittel und Unterlagen zur Verfügung.

(2) Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur gegenseitigen Kenntnisgabe, sofern sich bei der Vertragsdurchführung Abwicklungsschwierigkeiten oder aber vorhersehbare Zeitverzögerungen ergeben sollten.

(3) Eine Unterlassung des Auftraggebers einer ihm obenliegende Mitwirkung trotz Mahnung und Fristsetzung durch die converlytics GmbH begründet das Recht zur fristlosen Kündigung des Vertrages durch die converlytics GmbH im Sinne des § 627 BGB. Die converlytics GmbH behält ihren Anspruch auf Ersatz der ihr durch den Verzug entstandenen Mehraufwendungen sowie des entstandenen Schadens. Dies gilt auch, wenn die converlytics GmbH von ihrem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.

§ 6 Vergütung

(1) Das Entgelt für die Dienste der converlytics GmbH ist nach den von ihren Mitarbeitern für ihre Tätigkeit aufgewendeten Zeiten zu berechnen (Zeithonorare), soweit in besonderen Fällen nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wird. Einzelheiten zur Behandlung und Erstattung von Reisezeit und Reisekosten werden einzelvertraglich geregelt.

(2) Alle Forderungen der converlytics GmbH sind innerhalb von zwei Wochen nach Rechnungsstellung ohne Abzüge fällig. Alle Leistungen sowie alle damit verbundenen Rechte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Entgelts Eigentum der converlytics GmbH.

(3) Alle Preise gelten netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

§ 7 Schutz des geistigen Eigentums des Beraters/Urheberrecht/Nutzung

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die im Zuge des Beratungsauftrags der converlytics GmbH, ihren Mitarbeitern und Kooperationspartnern erstellten Angebote, Berichte, Analysen, Gutachten, Organisationspläne, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Zeichnungen, Datenträger und dergleichen nur für Auftragszwecke Verwendung finden. Insbesondere bedarf die entgeltliche und unentgeltliche Weitergabe oder Veröffentlichung beruflicher Äußerungen jeglicher Art der converlytics GmbH durch den Auftraggeber an Dritte der schriftlichen Zustimmung der converlytics GmbH.

(2) Der converlytics GmbH verbleibt an ihren Leistungen ein Urheberrecht.

§ 8 Haftung

(1) Die converlytics GmbH führt alle Arbeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung allgemeiner branchenspezifischer Grundsätze sowie betriebswirtschaftlichen und fachlichen Grundsätzen und technischen Regeln durch.

(2) Alle Empfehlungen und Prognosen durch die converlytics GmbH erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.

(3) Offenbare Unrichtigkeiten (Schreibfehler, Rechenfehler, Formfehler etc. in Notizen, Protokollen, Berechnungen etc.) können durch die converlytics GmbH jederzeit berichtigt werden. Ein Anspruch auf Beseitigung solcher offensichtlicher Mängel ist jedoch ausgeschlossen, wenn sie nicht unverzüglich innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangen gegenüber der converlytics GmbH gerügt werden.

(4) Die converlytics GmbH haftet ausschließlich für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die converlytics GmbH übernimmt zudem keine Haftung für die Inhalte von Materialien, die der converlytics GmbH vom Auftraggeber oder Dritten zur Verfügung gestellt wurden. Im Übrigen beschränkt sich die Haftung der converlytics GmbH – soweit gesetzlich zulässig und unabhängig vom Rechtsgrund – auf den netto Auftragswert, maximal jedoch auf den Betrag von 10.000 €.

(5) Die converlytics GmbH haftet nicht für entgangenen Gewinn, Schäden durch Inanspruchnahme Dritter, mittelbare und Folgeschäden sowie den Verlust aufgezeichneter Daten.

(6) Ansprüche gegen die converlytics GmbH verjähren mit Ablauf von sechs Monaten.

§ 9 Referenzen

(1) Der Auftraggeber erteilt der converlytics GmbH mit dem Auftrag ausdrücklich das Recht, die für ihn durchgeführten Leistungen als Referenz und für die Eigenwerbung zu verwenden.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anzuwenden.

(2) Gerichtsstand ist Berlin.

(3) Sind oder werden Vorschriften dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, so sind die übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksamen Vorschriften unverzüglich durch wirksame zu ersetzen. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein.